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Landesgruppen des BDO

Landesgruppe Baden-Württemberg


Veranstaltung: 13. u. 14.04.2018 - Spezialpodium Oralchirurgie mit Mitgliederversammlung des BDO BW, im Europa Park Rust

https://fortbildung-rust.de


23.11.2017 - Berechnung der Analgosedierung- LZÄK

http://www.lzkbw.de/fileadmin/user_upload/1.Zahnärzte/70.Gebührenrecht/Berechnung_der_Analgosedierung.pdf


Veranstaltung: 28.04.17 - Spezialpodium Oralchirurgie mit Mitgliederversammlung des BDO BW und Wahl der neuen BDO-Landesvorsitzenden im Europa Park Rust

https://www.zwp-online.info/zwpnews/dental-news/branchenmeldung/erstes-spezialpodium-oralchirurgie-war-ein-grosser-erfolg


Veranstaltung: 08.07.17 - Sommerempfang des BDO Landesverbandes Baden-Württemberg, 16:00 Uhr, Burg Stettenfels, Untergruppenbach


Einladung zu einem spannenden Vortrag
von Dr. Joachim Häupl nach Stuttgart

"Von Kambodscha bis Afghanistan"
- Oralchirurgen der Bundeswehr seit über 20 Jahren in Auslandseinsätzen." am 5. Juli 2013.

Sehr geehrte Mitglieder,
sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

lange haben Sie nichts von Ihrem BDO Landesverband gehört. Ein interessantes erstes Quartal liegt hinter uns.

Im Rahmen der letzten Kammerwahlen ist es gelungen im Weiterbildunsgausschuss Oralchirurgie der LZK BW den Vorsitzenden zu stellen. Unser Ziel ist es, die Position der Chirurgie in unserer Zahn-, Mund-, und Kieferheilkunde in der Weiterbildungsordnung zu stärken und dies in der LZK auch für die neue Approbationsordnung zu erreichen.

Unsere Heilkunde ermöglicht uns ein so breites Betätigungsfeld abzudecken, wie sonst kaum ein Fachgebiet, von der Füllungstherapie, der Endodontie, der Prothetik, der Parodontologie inkl. der Weichgewebschirurgie und eben auch die Chirurgie unseres Gebietes inkl. der Traumatologie, der septischen Chirurgie und vieles mehr.

Diese Möglichkeiten müssen auch zukünftig allen zahnärztlichen Kollegen offen stehen, dafür muss die Zahnärzteschaft und wir als Fachzahnärzte kämpfen.
Dies geht nur mit einer Approbationsordnung, die auch unsere chirurgischen Interessen berücksichtigt und es bedarf einer Weiterbildungsordnung, die unser umfangreiches Fachgebiet darstellt und jungen Kollegen ermöglicht, im gesamten Fachgebiet umfassend aus- und weitergebildet zu werden.

Neben der Standespolitik haben wir auch wieder einen Referenten für unseren Landesverband gewonnen, und wir freuen uns über einen ganz besonderen Referenten und seinen Vortrag.

"Von Kambodscha bis Afghanistan - Oralchirurgen der Bundeswehr seit über 20 Jahren in Auslandseinsätzen."

Referent ist Oberfeldarzt Dr. Joachim Häupl,
Oralchirurg an der Sanitätsakademie der Bundeswehr / Fach San Z München

Am 05. Juli 2013
15:00 - 18:00
Praxis Dr. Bachner
Schwabstr. 18
70 197 Stuttgart - West
(Bitte beachten Sie unsere neue Adresse!)

Entsprechend der Leitsätze der BZÄK, DGZMK und der KZBV zur zahnärztlichen Fortbildung werden für diesen Kurs 3 Fortbildungspunkte vergeben.

Anmeldeflyer

Meine Vorstandskollegen und ich freuen uns auf viele interessierte Mitglieder und verbleiben mit den besten Wünschen.

Ihr Dr. F. Bachner,
Dr. U. Jeggle, Dr. R. Schwagierek


Fortbildungstreffen der Landesgruppe Baden-Württemberg

zusammen mit den Landesgruppen Bayern und Unterfranken

Der BDO-Vorstand lädt die Mitglieder der BDO-Landesgruppen Baden-Württemberg, Bayern und Unterfranken zu der am 13. April 2013 in München stattfindenden Fortbildungsveranstaltung herzlich ein.

Eine Einladung mit Anmeldeformular geht Ihnen per Email zu.

Fortbildungstreffen Innside Hotels ©Innside Hotels

Zeit: 10°° bis ca. 15 Uhr 30
Ort: Innside Parkhotel Schwabing, Mies-van-der-Rohe-Str. 10, 80807 München
Teilnehmerzahl: max. 100 Mitglieder
Kostenbeteiligung (Raumkosten, Verpflegung): 55 € p.P.
Referenten und Themen:

  • Prof. Dr. Joachim Jackowski
    Horizontale Verantwortung bei der zahnärztlich-chirurgischen Behandlung in Allgemeinanästhesie
  • Dr. Dr. Wolfgang Jakobs:
    Das berufspolitische Umfeld in der Oralchirurgie - Novellierung der Approbationsordnung
  • RA Frank Heckenbücker:
    Patientenrechtegesetz
  • Dr. Martin Ullner:
    Die neue Musterweiterbildungsordnung der Bundeszahnärztekammer - Begleitende curriculare Weiterbildungsangebote
  • Dr. Dr. Norbert Mrochen:
    Neue Anforderungen zur Befreiung von der Umsatzsteuerpflicht und mögliche Auswirkungen auf Vereine und Verbände
  • Dr. Bernd Rehberg, Dr. Jochen Schmidt, Frau Schröder, NN Health AG, Dr. Susanna Zentai:
    GOZ 2012 - Erste Erfahrungen mit der Umsetzung in der oralchirurgischen Praxis

Bei der Landeszahnärztekammer werden Fortbildungspunkte beantragt


Teamday in Rottweil am 26. September 2012

Mit dem Rottweiler Teamday 2012 bietet Ihnen der Landesverband des BDO Baden Württemberg, zusammen mit unseren Partnern Camlog, Dental Eggert, Sirona und Sicat, erstmals eine Veranstaltung für das ganze Praxisteam.
Für die Mitarbeiterinnen / Mitarbeiter wird ein Kurs für die chirurgische Assistenz angeboten. Ihre Mitarbeiter werden hier in Theorie und Praxis Behandlungsabläufe für die Chirurgie lernen und vertiefen können.
Für die ärztlichen Kollegen werden wir mit Referenten unserer Sponsoren, Informationen zur 3D-Diagnostik und zu 3D-geplanter, -navigierter Chirurgie vermitteln und vertiefen.
Auch hier wird es neben theoretischen Informationen und Tipps die Gelegenheit geben, CAD CAM und digitale Röntgensysteme praktisch zu testen.
Die Digitalisierung unserer Praxen schreitet zügig voran. Nutzen Sie die Gelegenheit sich zu informieren und Ihre Sachkenntnis zu vertiefen.
Laden Sie sich ↓ hier den Flyer mit Anmeldeformular für die Rückantwort herunter.


Stuttgart, den 9. Oktober 2012

Am 9.10.2012 lädt der Der Berufsverband Deutscher Oralchirurgen, Landesverband Baden-Württemberg ein: Implantologie in der ästhetischen Zone. Mit Dr. Peter Moy und Dr. Peter Randelzhofer.
Laden Sie sich hier den Flyer mit Anmeldeformular für die Rückantwort herunter.

Landesgruppe Bayer

Fortbildungstreffen der Landesgruppen Bayern und Unterfranken

Der BDO-Vorstand lädt die Mitglieder der BDO-Landesgruppen Bayern und Unterfranken zu der am 13. April 2013 in München stattfindenden Fortbildungsveranstaltung herzlich ein.

Eine Einladung mit Anmeldeformular geht Ihnen per Email zu.

Sie können sich das Fax-Anmeldeformular oder das E-Mail-Formular auch hier herunterladen.

Fortbildungstreffen Innside Hotels ©Innside Hotels

Zeit: 10°° bis ca. 15 Uhr 30
Ort: Innside Parkhotel Schwabing, Mies-van-der-Rohe-Str. 10, 80807 München
Teilnehmerzahl: max. 100 Mitglieder
Kostenbeteiligung (Raumkosten, Verpflegung): 55 € p.P.
Referenten und Themen:

  • Prof. Dr. Joachim Jackowski
    Horizontale Verantwortung bei der zahnärztlich-chirurgischen Behandlung in Allgemeinanästhesie
  • Dr. Dr. Wolfgang Jakobs:
    Das berufspolitische Umfeld in der Oralchirurgie - Novellierung der Approbationsordnung
  • RA Frank Heckenbücker:
    Patientenrechtegesetz
  • Dr. Martin Ullner:
    Die neue Musterweiterbildungsordnung der Bundeszahnärztekammer - Begleitende curriculare Weiterbildungsangebote
  • Dr. Dr. Norbert Mrochen:
    Neue Anforderungen zur Befreiung von der Umsatzsteuerpflicht und mögliche Auswirkungen auf Vereine und Verbände
  • Dr. Bernd Rehberg, Dr. Jochen Schmidt, Frau Schröder, NN Health AG, Dr. Susanna Zentai:
    GOZ 2012 - Erste Erfahrungen mit der Umsetzung in der oralchirurgischen Praxis

Bei der Bayerischen Landeszahnärztekammer werden Fortbildungspunkte beantragt

Landesgruppe Berlin Brandenburg

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Landesgruppe Hamburg

03.05.2017
BDO Frühjahrstreffen der Landesverbände Hamburg und Schleswig-Holstein

Nachbericht

Gemeinsame Landesgruppenversammlung
im Rahmen des 2. BDO Symposiums Praxismanagement
am 10. Mai 2014 in Hamburg

2. BDO Symposiums Praxismanagement

Zeit: 10.05.2014, 9°° bis ca. 17°°
Ort: Sofitel Hamburg Alter Wall, Alter Wall 40, 20457 Hamburg
Kosten:

  • 205 € für BDO-Mitglieder
  • 255 € für Nichtmitglieder
  • Seminare gegen separate Berechnung

Veranstaltungsflyer | Anmeldung

Mitgliederversammlung der Landesgruppe Schleswig-Holstein
am 8. November 2013 in Lübeck

Hierzu sind auch die Mitglieder aus Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern herzlich eingeladen

Zeit: 18 Uhr 30
Ort: 23560 Lübeck, Oberbüssauer Weg 6, Paracelsus-Gesundheitszentrum

Einladung mit Fortbildungsprogramm

Herbsttreffen 2013
der BDO-Landesverbände Hamburg und Schleswig-Holstein

Herbsttreffen 2013

Das Herbstreffen konnte mit freundlicher Unterstützung der Health AG und der Fa. Dentsply Implants stattfinden. Die Health AG stellte dafür die Veranstaltungsräume Deck 10, mit Weitblick über Hamburg, zur Verfügung. Für das leibliche Wohl der Teilnehmer war gesorgt. Der Vorstand der Health AG, Hr. RA Törper, begrüßte die Teilnehmer, berichtete über die Kooperation mit dem BDO und die Entwicklung der Praxen unter den aktuellen politischen Gegebenheiten. Fr. Lehmbruck untermauerte die Aussagen in ihrem anschließenden Vortrag mit betriebswirtschaftlichen Kennzahlen. Hierbei wurden insbesondere die Zahlen der nicht fachzahnärztlichen Praxen den oralchirurgischen Praxen gegenübergestellt und mit den Teilnehmern diskutiert, sowie Geodatenanalysen speziell für Hamburg und die Umgebung dargestellt.
Im Anschluß präsentierte Hr. Berndt (ZTM Fa. Dentsply Implants) Neuerungen im Bereich CAD/CAM. Das Thema waren patientenindividuelle Abutments im Rahmen des Backward-Planings. Anhand von Fallbeispielen konnten die Vorteile von ATLANTIS ISUS in Bezug auf Produktqualität, Emergenzprofil und Langlebigkeit bei implantatgetragenen Versorgungen gezeigt werden. Es wurde auch die Möglichkeit der prothetischen Lösung von Grenzfällen über das übliche Maß hinaus, meist limitiert durch das Angebot der Hersteller, gezeigt. Hr. Berndt betonte, dass die Anwendung von ATLANTIS ISUS keine finanzielle Investition in der Praxis erfordert.
Zwischendurch war ausreichend Zeit für persönliche Gespräche.

Die nächste Veranstaltung findet Freitag, den 08.11.2013 um 18.30 Uhr im Paracelsus-Gesundheitszentrum Lübeck, in 23560 Lübeck, Oberbüssauer Weg 6, statt.

BDO Frühjahrstreffen
der Landesverbände Hamburg und Schleswig-Holstein
am 24.04.2013 in Hamburg

BDO Frühjahrstreffen

Am 24.04.2013 fand in den Seminarräumen der Fa. RITZ INSTRUMENT TRANSFORMERS GmbH in Hamburg das BDO Frühjahrstreffen der Landesverbände Hamburg und Schleswig-Holstein statt. Das durch die Landesvorsitzenden Dr. Joel Nettey-Marbell, Nikolai Thiem und Dr. Christoph Kleinsteuber ins Leben gerufene Gemeinschaftstreffen hat alte Tugenden vergangener Tage neu aufleben lassen, um den Austausch der Mitglieder beider Landesgruppen wieder zu stärken.

Prof. Dr. Dr. Abou-Tara eröffnete die Versammlung und gab einen kurzen Überblick über berufspolitische Ereignisse in der Hansestadt seit Ende der 70er Jahre bis heute. Besonders erfreulich war aus seiner Sicht, dass die Gemeinschaftstagungen von Hamburg und Schleswig-Holstein wieder aufgenommen wurden, da dieses in der Vergangenheit üblich gewesen sei und sich schon damals großer Beliebtheit erfreute.
Im Anschluss wurde durch Dr. Joel Nettey-Marbell ein Überblick über aktuelle Themenpunkte gegeben. Hierunter fielen u.a. das neue Fortbildungsprogramm des BDO und ein Ausblick auf neue, avisierte Veranstaltungen für 2014, die neue Weiterbildungsordnung und ein Hinweis auf den aktuellen „Problemfall ITN". Hier folgte der Hinweis von Dr. Zentai auf das Haftungssymposium „Brennpunkt: Chirurgie und Anästhesie".
Dr. Susanna Zentai referierte in gewohnt fundierter Weise und aufmerksam verfolgt über Inhalte des neuen Patientenrechtegesetzes und deren Folgen für den oralchirurgisch tätigen Zahnarzt. Zum Ende war noch ausreichend Zeit für Fragen und angeregte Diskussion. Dr. Zentai stand hier als Justiziarin des BDO den anwesenden Mitgliedern für persönliche Fragen zur Verfügung.
Alle Teilnehmer erhielten die vom BDO neu aufgelegte Broschüre GOZ2go!

Frühjahrstreffen der BDO-Landesgruppe Hamburg 2013
gemeinsam mit der BDO-Landesgruppe Schleswig-Holstein

Mittwoch 24.04.2013 17:00 Uhr
Ritz Instrument Transformers GmbH
Seminarraum (Aushang im Foyer)
Wandsbeker Zollstr. 92-98, 22041 Hamburg

Programm und Einladungsschreiben

Wir freuen uns darauf, Sie zahlreich begrüßen zu dürfen.

Jeder Teilnehmer erhält die vom BDO neu aufgelegte Broschüre GOZ2go.

  • Dr. Joel Nettey-Marbell Dr. Joel Nettey-Marbell
    Landesvorsitzender
    Fachzahnarzt für Oralchirurgie

    Schloßstr. 44
    22041 Hamburg
    Telefon 040 – 68 29 000
    info@dental-werk.de
    www.dental-werk.de
  • Nikolai Thiem Nikolai Thiem
    Fachzahnarzt für Oralchirurgie
    Binderstraße 24
    20146 Hamburg
    Tel.: 0 40 – 45 12 80
    info@praxis-thiem.de

Landesgruppe Hessen

BDO Update und Landesversammlung
in Frankfurt am 9.11.13

im Rahmen des Deutschen Zahnärztetages
Ort: Frankfurt, Messe-Centrum, Raum Analog
Zeitpunkt: 9. November 13, 13°° bis 15°°
Kosten: 70 € (inkl. Abschlussveranstaltung)
Programm und Referenten:

  1. Neues Patientenrechtegesetz Erfahrung von Kammer und KZV (Dr. Steffan Allrogen / Dr Boost)
  2. Ambulante Vollnarkose in der Praxis Absprachen zwischen Anästhesist und Oralchirurg ein Beispiel aus der Praxis ( Dr Humburg)
  3. Information aus der Delegiertenarbeit Kammer (Dr.Ullner)
  4. Information aus der Delegiertenarbeit KZVH (Dr. Spörlein)

Einladungsschreiben

Landesgruppe Niedersachsen

Gemeinsame Landesgruppenversammlung
im Rahmen des 2. BDO Symposiums Praxismanagement
am 10. Mai 2014 in Hamburg

2. BDO Symposiums Praxismanagement

Zeit: 10.05.2014, 9°° bis ca. 17°°
Ort: Sofitel Hamburg Alter Wall, Alter Wall 40, 20457 Hamburg
Kosten:

  • 205 € für BDO-Mitglieder
  • 255 € für Nichtmitglieder
  • Seminare gegen separate Berechnung

Veranstaltungsflyer | Anmeldung

Landesgruppe Nordrhein

2. Symposium Oralchirurgie

Am 27. Oktober 2012 findet in Münster das 2. Symposium Oralchirurgie als Gemeinschaftsveranstaltung der BDO-Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe in Zusammenarbeit mit der Zahnärztekammer Nordrhein sowie Westfalen-Lippe statt.

Ort: Münster, Akademie für Fortbildug, Auf der Horst 31
Zeitpunkt: 27.10.12 von 9.00 bis 15.45
anschließend Mitgliederversammlung der LG WL
Gebühr: 149 €
Punkte: 8
Programm: Auszug aus dem Programm der Fortbildungsakademie

Anmeldung

Telefonisch unter 0251 507-600 oder Fax-Anmeldeformular der Akademie

Oralchirurgie Symposium 2011
des BDO Nordrhein und Westfalen-Lippe in Düsseldorf

Am 15.10.2009 fand im Karl-Häupl-Institut der Zahnärztekammer Nordrhein in Düsseldorf das Oralchirurgie Symposium als Gemeinschaftstagung der Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe des Berufsverbandes deutscher Oralchirurgen (BDO) und der entsprechenden Zahnärztekammern statt. Das vielversprechende Programm, dass der Landesvorsitzende Nordrhein Dr. Mathias Sommer aus Köln leitete, hatte zu einer regen Teilnahme geführt: Der Hörsaal des KHI war gut besucht. Erstmals waren auch einige Industriesponsoren mit einer kleinen Ausstellung vertreten.

Zum Auftakt der Veranstaltung sprach Prof. Dr. Dr. Knut Grötz (Wiesbaden) über die Bisphosphonattherapie und deren Bedeutung für die zahnärztlich-chirurgische Praxis. Er erläuterte zunächst die Entstehung einer Bisphosphonat-assoziierten Osteonekrose (ONR). Zur Diagnostik und Früherkennung einer ONR sei das klinische Erscheinungsbild entscheidend. Bildgebende Verfahren dienten vielmehr der OP-Planung. Prof. Grötz plädierte in diesem Zusammenhang für eine frühzeitige chirurgische Therapie mit schonender, aber vollständiger Nekrose-Entfernung. Idealerweise würde im Sinne der Prophylaxe der Bisphosphonat-verordnende Onkologe den Patienten bereits vor Bisphosphonattherapie mit dem entsprechenden Fragebogen (www.onkosupport.de/laufzettel) zur zahnärztlichen Untersuchung überweisen. Für Details zur Prävention einer ONR während oder nach Bisphosphonattherapie unter Beachtung des individuellen Risikoprofils (abhängig von Präparat, Dauer, Dosis und Applikationsform) wurde auf die aktuelle Leitlinie verwiesen.

Im Anschluss referierte Prof. Dr. Thomas Weischer (Essen) über die rechtfertigende Indikation und den Zeitpunkt der CT- und DVT-Diagnostik. Er ging zunächst auf Fragen des Strahlenschutzes sehr kritisch ein. Desweiteren sei die Auswertbarkeit dreidimensionaler Aufnahmen durch Artefakte schwieriger als oft angenommen. Der Nachweis, ob die präoperative DVT-Diagnostik die Komplikationshäufigkeit senken könne, stehe zudem noch aus. Als Indikationen fasste er die Navigation bei Implantationen, die räumliche Beurteilung fraglicher benachbarter Strukturen und die Erfolgskontrolle zusammen. Hier sei aufgrund der geringeren Strahlenbelastung bei minimalen Qualitätsunterschieden für unsere Fragestellungen der DVT gegenüber der CT der Vorzug zu geben.

Prof. Dr. Gerhard Wahl (Bonn) hielt anschließend einen Vortrag über Antibiotika und Analgetika im perioperativen Einsatz. Eine prophylaktische antibiotische Abschirmung empfahl er bei gesunden Patienten lediglich bei einer Operationsdauer von mehr als zwei Stunden sowie bei umfangreichen Augmentationen. Anders stelle sich die Situation bei Patienten mit reduzierter Immunabwehr oder Wundheilung (beispielsweise durch Cortison- oder Chemotherapie) dar. Hier sei eine Antibiotikagabe bereits 36 bis 48 Stunden vor OP bis zur Epithelisierung der Wunde sinnvoll. Ergänzend nannte Prof. Wahl die Endokarditisprophylaxe als Beispiel für die kurzfristige präoperative Antibiotikagabe. Bezogen auf den Analgetikaeinsatz zeige sich die beste Wirksamkeit für Ibuprofen 600mg. Bei Patienten mit Niereninsuffizienz und bei schwangeren Patientinnen sei Paracetamol das Mittel der Wahl.

Über die oralchirurgische Therapie im Wandel der Zeit sprach Dr. Jochen Schmidt (Olsberg). Er zeigte anschaulich die Entwicklung der letzten Jahrzehnte am Beispiel der Wurzelspitzenresektion (von der intraoperativ durchgeführten orthograden WF hin zur retrograden WF nach Ultraschallpräparation der Kavität am Neoapex) sowie der Implantation, welche erst im Jahre 1982 die wissenschaftliche Anerkennung der DGZMK erhalten hatte.

Das Thema Diagnostik und Therapie von Mundschleimhautläsionen stellte Prof. Dr. Torsten Remmerbach (Leipzig) vor. Er betonte vor allem die Rolle der vollständigen, systematischen Inspektion der Schleimhaut. Neben Normvarianten würden auf diese Weise vor allem Candida-Besiedelung, oraler Lichen und Leukoplakie entdeckt. Gerade bei der Früherkennung von Tumoren kämen neben der (Probe-) Exzision neuen Methoden wie der der Bürstenbiopsie eine besondere Bedeutung zu. Hier sei auf die (richtige) Entnahme mehrerer Präparate und deren Sprayfixierung zu achten. Dieses Verfahren weise eine hohe Sensitivität auf. Eine zusätzliche DNA-Zytometrie erhöhe die Spezifität. Für weitere Informationen verwies Prof. Dr. Remmerbach auf die Seite www.sanfte-krebsdiagnostik.de.

Nach der Mittagspause folgte als weiterer Höhepunkt der Vortrag von Prof. Dr. Fouad Khoury (Münster/Olsberg) zum Thema Knochenaugmentationen unter Verwendung von mandibulären Transplantaten. Wie gewohnt, zeigte er beeindruckende Fälle von dreidimensionaler Rekonstruktion großer Defekte mit mehrfach geteilten, kortikalen Blöcken ohne Verwendung von Biomaterialien. Er betonte die Wichtigkeit der Weichteilabdeckung sowie der Belastungsfreiheit der Empfängerregion durch Vermeidung eines herausnehmbaren Zahnersatzes.

In der Folge berichtete Dr. Ilja Mihatovic (Düsseldorf) über den aktuellen Stand der Membrananwendung in der Implantologie. Insbesondere wurden die Unterschiede bei den resorbierbaren Membranen herausgearbeitet. Bei den Kollagen-Membranen gehe ein höherer Vernetzungsgrad mit erhöhter Fremdkörperreaktion und damit erhöhter Wunddehiszenz-Rate einher. Bei den synthetischen Polylaktid-Membranen führe dagegen die saure hydrolytische Spaltung zu entzündlichen Komplikationen. Als neue Entwicklung stellte er die synthetische Polyethylenglykol-Membran vor, die die Vorteile verschiedener Membrantypen in Bezug auf Applizierbarkeit, Standfestigkeit und mechanische Resistenz sowie entzündungsfreien Abbau zu realisieren scheine. Umfangreiche Langzeitergebnisse stünden hier noch aus.

Zum Abschluss der Tagung hielt Dr. Dr. Wolfgang Jakobs (Speicher) einen aktuellen Vortrag über Sedationsverfahren in der oralchirurgischen Praxis. Er stellte vor allem das Verfahren der Concious Sedation durch Nicht-Anästhesisten (auch als Operator Sedation bezeichnet) im Unterschied zur Deep Sedation durch Anästhesisten vor. Zur Anwendung kämen hierbei Benzodiazepine entweder oral oder i. v., wobei letzteres den großen Vorteil der Titrierbarkeit biete. Die Anforderungen an die Praxis bestünden zum einen in der entsprechenden Ausbildung des Zahnarztes/Oralchirurgen und seines Hilfspersonals. Zum anderen müsse ein geeignetes Monitoring gewährleistet sein. Als Minimalanforderung nannte Dr. Jakobs die Pulsoxymetrie, das Stethoskop, die Blutdruck- und Pulsfrequenzkontrolle.

In Anschluss an das wissenschaftliche Programm fand die Landesverbandssitzung des BDO Nordrhein statt. Neben dem Bericht des Landesvorsitzenden hatten die teilnehmende Kolleginnen und Kollegen die Gelegenheit, mit dem Bundesvorsitzenden Herrn Dr. Dr. Jakobs über aktuelle berufspolitische Ereignisse zu diskutieren. Es ist geplant, das nächste Oralchirurgiesypmposium 2012 in Westfalen-Lippe zu veranstalten.

Oralchirurgie Symposium 2011 des BDO Nordrhein und Westfalen-Lippe in Düsseldorf

Dr. Mathias Sommer und Dr. Petra Glaßer
BDO Nordrhein

Landesgruppe Rheinland-Pfalz

Geplante Veranstaltungen der Landesverbandes 2014

6. gemeinsame Jahrestagung
der Fachgeselschaften ZGH DGET LV Rheinland-Pfalz&Hessen

BDO DGI DGMKG
Ort: Kloster Eberbach
Teit: 10. Mai 2014

Weitere Informationen

Dr. Edgar Spörlein
info@dr-spoerlein.de
5. interdisziplinäre Fortbildung für Zahnärzte und Ärzte

LV Rheinland-Pfalz: BDO, DGI, DGMKG,
Hartmannbund und Freier Verband

Ort: Bingen 18.00 h
Zeit: 10. September 2014
Anmeldung: Dr. Ulrike Stern
praxis.stern@t-online.de

BDO Update und Landesversammlung
in Frankfurt am 9.11.13

im Rahmen des Deutschen Zahnärztetages

Ort: Frankfurt, Messe-Centrum, Raum Analog
Zeitpunkt: 9. November 13, 13°° bis 15°°
Kosten: 70 € (inkl. Abschlussveranstaltung)
Programm und Referenten

  1. Neues Patientenrechtegesetz Erfahrung von Kammer und KZV (Dr. Steffan Allrogen / Dr Boost)
  2. Ambulante Vollnarkose in der Praxis Absprachen zwischen Anästhesist und Oralchirurg ein Beispiel aus der Praxis ( Dr Humburg)
  3. Information aus der Delegiertenarbeit Kammer (Dr.Ullner)
  4. Information aus der Delegiertenarbeit KZVH (Dr. Spörlein)

Einladungsschreiben

Implantatprothetik Abrechnung

Die Abrechnungshilfe des Landesverbandes RLP im DGI -Stand März 2013- können sie hier einsehen und herunterladen

Abrechnungshilfe

Landesgruppe Saarland

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Landesgruppe Mitteldeutschland

Mitgliederversammlung des BDO Landesverbandes Mitteldeutschland 2015

Ärztehaus

Einer langjährigen Tradition folgend trafen sich am 31.01. 2015 die Fachzahnärzte für Oralchirurgie aus Mittel- deutschland zu ihrer jährlich stattfindenden Landesversammlung im Zahnärztehaus in Dresden.

Referent Dr. med. Dr.med. dent. Marcus Gerressen

Der erste Tagesordnungspunkt bestand wie in jedem Jahr aus einem Weiterbildungsvortrag. Für dieses Referat war es uns gelungen Herrn Privatdozent Dr. med. Dr.med. dent. Marcus Gerressen aus Zwickau zu gewinnen. In der Muldestadt leitet er seit über 2 Jahren als Chefarzt die Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am Heinrich-Braun-Klinikum. In dem Vortrag wurden „Aktuelle Aspekte der Behandlung oraler Malignome“ beleuchtet. Der Referent ein ausgewiesener Spezialist für plastische und ästhetische Operationen absolvierte sein Weiterbildung in der Aachener Klinik bei Prof. Riediger. Besondere Berücksichtigung in den Ausführungen von Kollegen Gerressen fand die Rekonstruktion von großen Defekten im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich entstanden durch Tumoren, Entzündungen, und Traumata, sowie die Therapie von hereditären Gesichtsasymmetrien mit freien gefäßgestielten Transpantaten Nach einem kurzen Exkurs in die Geschichte und den theoretischen Grundlagen wurden die Voraussetzungen für einen erfolgreichen mikrochirurgischen Lappentransfer erörtert. In diesem Zusammenhang lobte der Chefarzt die gute Infrastruktur im Heinrich-Braun-Klinikum, wie Anästhesie / Intensivtherapie, Personal im OP und Pflegebereich, sowie die räumlichen und apperativen Voraussetzungen.
Viele ausdrucksstarke klinische Bilder vermittelten dem Zuhörer einen Einblick in die Defektdeckung mittels freiem Radialislappen, mit osteomyokutanen Fibulatransplantaten oder mit osteomuskulärem Beckenkamm. In der Zusammenfassung wurden Vor- und Nachteile dieser Operationsmethode noch einmal eindrucksvoll dargestellt. Nach angeregter Diskussion wurde Privatdozent Gerressen unter großem Beifall verabschiedet.

Nach einer kurzen Kaffeepause eröffnete Herr Dr. Wolfgang Seifert den standespolitischen Teil der Mitgliederversammlung. Zunächst gab es von Dr. Ferenc Steidl Informationen aus der erweiterten Vorstandssitzung, die im Mai am Randes des standespolitischen Forums in Hamburg stattfand. Des- weiteren informierte Kollege Seifert über den EFOSS / IADH Kongress in Berlin und der anschließenden Mitgliederversammlung, in der auch der neue Bundesvorstand gewählt wurde. Ein Schwerpunktthema war hier die Sicherung der Oralchirurgie in der Zukunft. Dies kann nur durch eine Angleichung der Approbationsordnungen und Vernetzung der Fachgebiete durch „Common trunk“ auf Augenhöhe erreicht werden. Einen breiten Raum in der Diskussion nahm der neue Gesetzentwurf der Bundesregierung zur „Stärkung der Versorgung in der GKV“ ein. Nach der Information aus dem Bundesvorstand folgten Details aus dem Landesverband:
Der Landesvorsitzende berichtete von der Entwicklung in Sachsen-Anhalt. Dort hat der Landtag ein neues Kammerheilberufegesetz verabschiedet. Die Entwicklungen und Konsequenzen für die Fachzahnärzte sind derzeit noch nicht abzusehen, werden jedoch vom Landesvorstand Mittel-deutschland in Zukunft genau beobachtet werden. Wissenswertes aus der KZVS folgte. Prof. Graf berichtete aus der Kammerarbeit, insbesondere vom Stand der Weiterbildungsordnung.

Der letzte und wichtigste Tagesordnungspunkt war die Wahl des neuen Landesvorstandes des BDO Landesverbandes Mitteldeutschland. Wiedergewählt in den Landesvorstand wurden Dr. Wolfgang Seifert (Vorsitzender), Dr. Frank Hofmann (1.Stellvertreter), Dr. Ferenc Steidl (2.Stellvertreter) und Dr. Ulrich Zirkler (Beisitzer). Neugewählt in den Landesvorstand wurde Dr. Falk Nagel (Sekretär). Frau Dr. Goldbecher schied aus dem Vorstand aus. Wir danken Ihr für die geleistete Arbeit.

Neugewählter Landesvorstand

Neugewählter Landesvorstand von links nach rechts Dr. Nagel (Dresden), Dr. Steidl (Sömmerda), Dr. Seifert (Markneukirchen) Dr. Hofmann (Wolfen)

Nach vierstündiger Mitgliederversammlung traf sich der neugewählte Vorstand zu einer kurzen konstituierenden Sitzung, in der unter anderem eine noch engere Zusammenarbeit zwischen den Bundesländern Mitteldeutschlandes vereinbart wurde.

Dr. med. Wolfgang Seifert
Vorsitzender des BDO Landesverbandes Mitteldeutschland

Landesgruppe Schleswig-Holstein

Gemeinsame Landesgruppenversammlung
im Rahmen des 2. BDO Symposiums Praxismanagement
am 10. Mai 2014 in Hamburg

2. BDO Symposiums Praxismanagement

Zeit: 10.05.2014, 9°° bis ca. 17°°
Ort: Sofitel Hamburg Alter Wall, Alter Wall 40, 20457 Hamburg
Kosten:

  • 205 € für BDO-Mitglieder
  • 255 € für Nichtmitglieder
  • Seminare gegen separate Berechnung

Veranstaltungsflyer | Anmeldung

Landesmitgliederversammlung
am 8.11.13 in Lübeck

Zeit: 18 Uhr 30
Ort: 23560 Lübeck, Oberbüssauer Weg 6, Paracelsus-Gesundheitszentrum
Referenten des Fortbildungsteils: Dr. Uwe Lagner, Berlin, und Dr. Ulf Richter, Lübeck

Einladung mit Programm

Herbsttreffen 2013
der BDO-Landesverbände Hamburg und Schleswig-Holstein

Herbsttreffen 2013

Das Herbstreffen konnte mit freundlicher Unterstützung der Health AG und der Fa. Dentsply Implants stattfinden. Die Health AG stellte dafür die Veranstaltungsräume Deck 10, mit Weitblick über Hamburg, zur Verfügung. Für das leibliche Wohl der Teilnehmer war gesorgt. Der Vorstand der Health AG, Hr. RA Törper, begrüßte die Teilnehmer, berichtete über die Kooperation mit dem BDO und die Entwicklung der Praxen unter den aktuellen politischen Gegebenheiten. Fr. Lehmbruck untermauerte die Aussagen in ihrem anschließenden Vortrag mit betriebswirtschaftlichen Kennzahlen. Hierbei wurden insbesondere die Zahlen der nicht fachzahnärztlichen Praxen den oralchirurgischen Praxen gegenübergestellt und mit den Teilnehmern diskutiert, sowie Geodatenanalysen speziell für Hamburg und die Umgebung dargestellt.
Im Anschluß präsentierte Hr. Berndt (ZTM Fa. Dentsply Implants) Neuerungen im Bereich CAD/CAM. Das Thema waren patientenindividuelle Abutments im Rahmen des Backward-Planings. Anhand von Fallbeispielen konnten die Vorteile von ATLANTIS ISUS in Bezug auf Produktqualität, Emergenzprofil und Langlebigkeit bei implantatgetragenen Versorgungen gezeigt werden. Es wurde auch die Möglichkeit der prothetischen Lösung von Grenzfällen über das übliche Maß hinaus, meist limitiert durch das Angebot der Hersteller, gezeigt. Hr. Berndt betonte, dass die Anwendung von ATLANTIS ISUS keine finanzielle Investition in der Praxis erfordert.
Zwischendurch war ausreichend Zeit für persönliche Gespräche.

Die nächste Veranstaltung findet Freitag, den 08.11.2013 um 18.30 Uhr im Paracelsus-Gesundheitszentrum Lübeck, in 23560 Lübeck, Oberbüssauer Weg 6, statt.

  • Dr. Christoph Kleinsteuber Dr. Christoph Kleinsteuber
    Landesvorsitzender
    Fachzahnarzt für Oralchirurgie

    Niendorfer Straße 65
    23560 Lübeck
    Telefon 0451 - 807148
    Fax 0451 - 807148
    dr.kleinsteuber@web.de

Landesgruppe Unterfranken

Fortbildungstreffen der Landesgruppen Bayern und Unterfranken

Der BDO-Vorstand lädt die Mitglieder der BDO-Landesgruppen Bayern und Unterfranken zu der am 13. April 2013 in München stattfindenden Fortbildungsveranstaltung herzlich ein.

Eine Einladung mit Anmeldeformular geht Ihnen per Email zu.

Sie können sich das Fax-Anmeldeformular oder das E-Mail-Formular auch hier herunterladen.

Fortbildungstreffen Innside Hotels ©Innside Hotels

Zeit: 10°° bis ca. 15 Uhr 30
Ort: Innside Parkhotel Schwabing, Mies-van-der-Rohe-Str. 10, 80807 München
Teilnehmerzahl: max. 100 Mitglieder
Kostenbeteiligung (Raumkosten, Verpflegung): 55 € p.P.
Referenten und Themen:

  • Prof. Dr. Joachim Jackowski
    Horizontale Verantwortung bei der zahnärztlich-chirurgischen Behandlung in Allgemeinanästhesie
  • Dr. Dr. Wolfgang Jakobs:
    Das berufspolitische Umfeld in der Oralchirurgie - Novellierung der Approbationsordnung
  • RA Frank Heckenbücker:
    Patientenrechtegesetz
  • Dr. Martin Ullner:
    Die neue Musterweiterbildungsordnung der Bundeszahnärztekammer - Begleitende curriculare Weiterbildungsangebote
  • Dr. Dr. Norbert Mrochen:
    Neue Anforderungen zur Befreiung von der Umsatzsteuerpflicht und mögliche Auswirkungen auf Vereine und Verbände
  • Dr. Bernd Rehberg, Dr. Jochen Schmidt, Frau Schröder, NN Health AG, Dr. Susanna Zentai:
    GOZ 2012 - Erste Erfahrungen mit der Umsetzung in der oralchirurgischen Praxis

Bei der Bayerischen Landeszahnärztekammer werden Fortbildungspunkte beantragt

Landesgruppe Westfalen-Lippe

2. Symposium Oralchirurgie

Am 27. Oktober 2012 findet in Münster das 2. Symposium Oralchirurgie als Gemeinschaftsveranstaltung der BDO-Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe in Zusammenarbeit mit der Zahnärztekammer Nordrhein sowie Westfalen-Lippe statt.

Ort: Münster, Akademie für Fortbildug, Auf der Horst 31
Zeitpunkt: 27.10.12 von 9.00 bis 15.45
anschließend Mitgliederversammlung der LG WL
Gebühr: 149 €
Punkte: 8
Programm: Auszug aus dem Programm der Fortbildungsakademie

Anmeldung

Telefonisch unter 0251 507-600 oder Fax-Anmeldeformular der Akademie

Oralchirurgie Symposium 2011
des BDO Nordrhein und Westfalen-Lippe in Düsseldorf

Am 15.10.2009 fand im Karl-Häupl-Institut der Zahnärztekammer Nordrhein in Düsseldorf das Oralchirurgie Symposium als Gemeinschaftstagung der Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe des Berufsverbandes deutscher Oralchirurgen (BDO) und der entsprechenden Zahnärztekammern statt. Das vielversprechende Programm, dass der Landesvorsitzende Nordrhein Dr. Mathias Sommer aus Köln leitete, hatte zu einer regen Teilnahme geführt: Der Hörsaal des KHI war gut besucht. Erstmals waren auch einige Industriesponsoren mit einer kleinen Ausstellung vertreten.

Zum Auftakt der Veranstaltung sprach Prof. Dr. Dr. Knut Grötz (Wiesbaden) über die Bisphosphonattherapie und deren Bedeutung für die zahnärztlich-chirurgische Praxis. Er erläuterte zunächst die Entstehung einer Bisphosphonat-assoziierten Osteonekrose (ONR). Zur Diagnostik und Früherkennung einer ONR sei das klinische Erscheinungsbild entscheidend. Bildgebende Verfahren dienten vielmehr der OP-Planung. Prof. Grötz plädierte in diesem Zusammenhang für eine frühzeitige chirurgische Therapie mit schonender, aber vollständiger Nekrose-Entfernung. Idealerweise würde im Sinne der Prophylaxe der Bisphosphonat-verordnende Onkologe den Patienten bereits vor Bisphosphonattherapie mit dem entsprechenden Fragebogen (www.onkosupport.de/laufzettel) zur zahnärztlichen Untersuchung überweisen. Für Details zur Prävention einer ONR während oder nach Bisphosphonattherapie unter Beachtung des individuellen Risikoprofils (abhängig von Präparat, Dauer, Dosis und Applikationsform) wurde auf die aktuelle Leitlinie verwiesen.

Im Anschluss referierte Prof. Dr. Thomas Weischer (Essen) über die rechtfertigende Indikation und den Zeitpunkt der CT- und DVT-Diagnostik. Er ging zunächst auf Fragen des Strahlenschutzes sehr kritisch ein. Desweiteren sei die Auswertbarkeit dreidimensionaler Aufnahmen durch Artefakte schwieriger als oft angenommen. Der Nachweis, ob die präoperative DVT-Diagnostik die Komplikationshäufigkeit senken könne, stehe zudem noch aus. Als Indikationen fasste er die Navigation bei Implantationen, die räumliche Beurteilung fraglicher benachbarter Strukturen und die Erfolgskontrolle zusammen. Hier sei aufgrund der geringeren Strahlenbelastung bei minimalen Qualitätsunterschieden für unsere Fragestellungen der DVT gegenüber der CT der Vorzug zu geben.

Prof. Dr. Gerhard Wahl (Bonn) hielt anschließend einen Vortrag über Antibiotika und Analgetika im perioperativen Einsatz. Eine prophylaktische antibiotische Abschirmung empfahl er bei gesunden Patienten lediglich bei einer Operationsdauer von mehr als zwei Stunden sowie bei umfangreichen Augmentationen. Anders stelle sich die Situation bei Patienten mit reduzierter Immunabwehr oder Wundheilung (beispielsweise durch Cortison- oder Chemotherapie) dar. Hier sei eine Antibiotikagabe bereits 36 bis 48 Stunden vor OP bis zur Epithelisierung der Wunde sinnvoll. Ergänzend nannte Prof. Wahl die Endokarditisprophylaxe als Beispiel für die kurzfristige präoperative Antibiotikagabe. Bezogen auf den Analgetikaeinsatz zeige sich die beste Wirksamkeit für Ibuprofen 600mg. Bei Patienten mit Niereninsuffizienz und bei schwangeren Patientinnen sei Paracetamol das Mittel der Wahl.

Über die oralchirurgische Therapie im Wandel der Zeit sprach Dr. Jochen Schmidt (Olsberg). Er zeigte anschaulich die Entwicklung der letzten Jahrzehnte am Beispiel der Wurzelspitzenresektion (von der intraoperativ durchgeführten orthograden WF hin zur retrograden WF nach Ultraschallpräparation der Kavität am Neoapex) sowie der Implantation, welche erst im Jahre 1982 die wissenschaftliche Anerkennung der DGZMK erhalten hatte.

Das Thema Diagnostik und Therapie von Mundschleimhautläsionen stellte Prof. Dr. Torsten Remmerbach (Leipzig) vor. Er betonte vor allem die Rolle der vollständigen, systematischen Inspektion der Schleimhaut. Neben Normvarianten würden auf diese Weise vor allem Candida-Besiedelung, oraler Lichen und Leukoplakie entdeckt. Gerade bei der Früherkennung von Tumoren kämen neben der (Probe-) Exzision neuen Methoden wie der der Bürstenbiopsie eine besondere Bedeutung zu. Hier sei auf die (richtige) Entnahme mehrerer Präparate und deren Sprayfixierung zu achten. Dieses Verfahren weise eine hohe Sensitivität auf. Eine zusätzliche DNA-Zytometrie erhöhe die Spezifität. Für weitere Informationen verwies Prof. Dr. Remmerbach auf die Seite www.sanfte-krebsdiagnostik.de.

Nach der Mittagspause folgte als weiterer Höhepunkt der Vortrag von Prof. Dr. Fouad Khoury (Münster/Olsberg) zum Thema Knochenaugmentationen unter Verwendung von mandibulären Transplantaten. Wie gewohnt, zeigte er beeindruckende Fälle von dreidimensionaler Rekonstruktion großer Defekte mit mehrfach geteilten, kortikalen Blöcken ohne Verwendung von Biomaterialien. Er betonte die Wichtigkeit der Weichteilabdeckung sowie der Belastungsfreiheit der Empfängerregion durch Vermeidung eines herausnehmbaren Zahnersatzes.

In der Folge berichtete Dr. Ilja Mihatovic (Düsseldorf) über den aktuellen Stand der Membrananwendung in der Implantologie. Insbesondere wurden die Unterschiede bei den resorbierbaren Membranen herausgearbeitet. Bei den Kollagen-Membranen gehe ein höherer Vernetzungsgrad mit erhöhter Fremdkörperreaktion und damit erhöhter Wunddehiszenz-Rate einher. Bei den synthetischen Polylaktid-Membranen führe dagegen die saure hydrolytische Spaltung zu entzündlichen Komplikationen. Als neue Entwicklung stellte er die synthetische Polyethylenglykol-Membran vor, die die Vorteile verschiedener Membrantypen in Bezug auf Applizierbarkeit, Standfestigkeit und mechanische Resistenz sowie entzündungsfreien Abbau zu realisieren scheine. Umfangreiche Langzeitergebnisse stünden hier noch aus.

Zum Abschluss der Tagung hielt Dr. Dr. Wolfgang Jakobs (Speicher) einen aktuellen Vortrag über Sedationsverfahren in der oralchirurgischen Praxis. Er stellte vor allem das Verfahren der Concious Sedation durch Nicht-Anästhesisten (auch als Operator Sedation bezeichnet) im Unterschied zur Deep Sedation durch Anästhesisten vor. Zur Anwendung kämen hierbei Benzodiazepine entweder oral oder i. v., wobei letzteres den großen Vorteil der Titrierbarkeit biete. Die Anforderungen an die Praxis bestünden zum einen in der entsprechenden Ausbildung des Zahnarztes/Oralchirurgen und seines Hilfspersonals. Zum anderen müsse ein geeignetes Monitoring gewährleistet sein. Als Minimalanforderung nannte Dr. Jakobs die Pulsoxymetrie, das Stethoskop, die Blutdruck- und Pulsfrequenzkontrolle.

In Anschluss an das wissenschaftliche Programm fand die Landesverbandssitzung des BDO Nordrhein statt. Neben dem Bericht des Landesvorsitzenden hatten die teilnehmende Kolleginnen und Kollegen die Gelegenheit, mit dem Bundesvorsitzenden Herrn Dr. Dr. Jakobs über aktuelle berufspolitische Ereignisse zu diskutieren. Es ist geplant, das nächste Oralchirurgiesypmposium 2012 in Westfalen-Lippe zu veranstalten.

Oralchirurgie Symposium 2011 des BDO Nordrhein und Westfalen-Lippe in Düsseldorf

Dr. Mathias Sommer und Dr. Petra Glaßer
BDO Nordrhein